INSELJAHRE – Als Lesebuch: Tagesmotto 05/02/2019 . . . In eigener Sache . . .

(57) In eigener Sache, aber keine „Grabrede“

Die enervierende Zeit der schrittweisen, fast täglichen Veröffentlichungen von Auszügen oder gar kompletter Korrekturexemplare meiner INSELJAHRE-Manuskripte ist zunächst einmal vorbei.

Einige der wenigen aufmerksamen Leser werden bemerkt haben, dass es mir anfangs ganz konkret darum ging, das eine oder das andere Feedback zu erhalten. Nicht aus rein narzisstischen Gründen war das erhofft, vielmehr, um unter dem Rubrum zur kritischen Beschreibung unserer Welt ein wenig Solidarität von Gleichgesinnten zu erfahren und vielleicht sogar hilfreiche lektormäßige Hinweise zu bekommen. Das ist, zumindest hier auf meinem öffentlich gemachten Blog, von wenigen inhaltsleeren Ausnahmen einmal abgesehen, nicht geschehen.

Nun muss ich sagen, dass für mich, quasi als Anfänger in diesem Medium, die Wort für Wort mühsam durchgeführten Änderungen im hier erwünschten Layout (vom bereits vorhanden Drucksatz zu den absolut bescheuerten, mittelalterlichen Textbearbeitungs-Vorgaben der kalifornischen Betreiber), dazu noch bei den unvorstellbar langsamen und ständig gestörten Internetverbindungen hier auf meinem kambodschanischen Reispaddy eine Heidenarbeit war, die ich so gesehen, leider nahezu erfolglos verrichtet habe. Das allein ist aber nicht der eigentliche Grund, weshalb ich hier auf WordPress künftig weniger bis gar nichts mehr in jenem hier etwas nur angedeuteten, nervigen und zeitaufwändigen Muster einstellen werde. Das ist der Stand der Dinge.

Einmal existieren trotz alledem bereits ordentlich viele Texte meiner INSELJAHRE, die erst einmal gelesen werden könnten. Zum anderen habe ich in einschneidender Weise meine latent weiterhin aktive literarische Arbeitskraft zugunsten eines kürzlich erworbenen, dazu recht großen, ausbaufähigen Bootes deutlich reduziert. Dieser weitere, definitive Lebensschwerpunkt erscheint mir etwas handfester, und der mir erforderliche komplizierte Umbau zu einem Gaffelkutter oder gar einer Ketsch wird mich mindestens für gutes ein Jahr (wegen der sich dahin läppernden Kosten bei minimalen Einkommen) voll in Anspruch nehmen. Vielleicht sind künftig beschriebene seemännische Abenteuer sogar etwas spannender zu lesen, als alle Episoden politpsychologischer gedanklichen Wahrnehmungen aus einem langen Männerleben! Dieses ist, mit fiktiven Handlungssträngen bereits in „Der Skorpion“ wie in einem Roman dargestellt worden und – noch längst nicht abgeschlossen – im zweibändigen „Ulyssses – Wanderer ohne Ziel“, sowie in den dazu gehörigenden zwei Bänden „Ulysses -Heimkehr in ein fremdes Land“ vorgestellt.

Auf jeden Fall, so hoffe ich zumindest, wird mir weiterhin der Schreibstoff nicht ausgehen – weil er mir nebenbei zugleich für meine „Täglichen Notizen“ oder ein „Indochina-Tagebuch“ taugt.

Auch für diese aktuelle Meldung „In eigener Sache“ wird es ziemlich sicher keinerlei persönlichen Reaktionen von Lesern geben, die diese weltweit installierten öffentlichen Blogs normalerweise auszeichnen, von ihrer nahezu kriminellen aber profitablen Verwendung als Google-Datensumpf-Generator einmal abgesehen.

„Da steh‘ ich nun, ich armer Tor! Lektoren und Leser weit, als wie zuvor.“

Dank an alle, die mir bisher ein Stück weit gefolgt sind. Aber wer soll das als Autor von seinem isolierten Platz aus wissen, in welcher Nach- und kritischer Sicht so manches überlesen wird, wenn bislang keinerlei . . . nein, nur wenige Hinweise (wie Likes oder gar Kommentare) durch den alles beherrschenden Google-Filter bis zu ihm durchgedrungen sind . . .

Es grüßt die lieben Leser

Euer Felix Kusch

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